Tagebuch 13. August

Der Tag der Heimfahrt war gekommen. Um 6 Uhr ging es los zu einem letzten gemeinsamen Frühstück in der Stadt und dann zum Bahnhof. Unsere Redner, Arbina, Julian und Marco, erhielten noch ein kleines Geschenk, bevor wir uns alle voneinander verabschieden mussten.

Nach einer langen Gruppenumarmung und einigen Tränen, stiegen wir in den Zug, der uns zunächst nach Florenz, dann nach Bologna und schließlich nach München bringen würde. In Florenz hatten wir durch die lange Umsteigezeit die Möglichkeit, die Stadt zu besichtigen.

Während der Fahrt wurde versäumter Schlaf nachgeholt, Skat und andere Kartenspiele gespielt, Musik gehört oder einfach ein wenig geplaudert.

In München trennte man sich dann. Eine Gruppe fuhr Richtung Ulm bzw. Stuttgart weiter, die andere Richtung Erfurt. Gegen Mitternacht trafen auch die letzten erschöpft, aber glücklich, in ihren Zielbahnhöfen ein.

Es ist schwierig, etwas Zusammenfassendes über unsere Reise zu sagen. Sie hat nachdenklich gestimmt und berührt, aber auch Spaß gemacht. Sie hat uns weinen und lachen und den wenigen Schlaf verfluchen lassen. Sie hat uns angestrengt. Sie hat uns neue Freundschaften geschenkt. Von den Höhen und Tiefen war alles dabei. Es war eine einzigartige Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Ich freue mich schon darauf, alle an unserem Nachbereitungsseminar wiederzusehen.

 



 

Bericht und Bilder von Christina Gohle

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